Triumph in Bremen für Julia Kodaneck

17 06 2010

Das hätte sich Julia Kodaneck nicht träumen lassen! Die 24-jährige Judoka vom BSC Freiberg triumphierte heute bei den Special Olympic National Games in Bremen. Mit einer überzeugenden Leistung holte sie sich bei den nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung die Goldmedaille bei den Frauen in der Wettkampfklasse II, Gewichtsklasse bis 55 kg.

Julia Kodaneck musste in ihrem Pool fünf mal antreten und ließ nichts anbrennen. Die Freibergerin entschied all ihre Duelle vorzeitig für sich und besiegte dabei unter anderem Anne Kleemann (Berlin), Sabrina Klinger (Ingolstadt) und Stefanie Schwarz (Meschede).

"Julia hat mit einer ganz tollen Leistung bewiesen, dass sie die beste deutsche Judoka in ihrer Kategorie ist!", freut sich Hans-Jürgen Potratz. Der Judo-Abteilungsleiter vom BSC sieht als Gründe für den Erfolg Julias Training in Freiberg gemeinsam mit nicht Behinderten sowie die Zusammenarbeit mit der leistungsstarken Gruppe geistig behinderter Judoka beim Chemnitzer PSV. Angelika Rottluff, die die Gruppe in Chemnitz leitet, hat den Erfolg allerdings auch nicht voraussehen können: "Im Judo gibt es generell wenig Vergleichsmöglichkeiten." Um so schöner ist es, wenn am Ende ein solcher Erfolg heraus kommt.

Julia Kodaneck selbst ist überglücklich. Nebenbei nimmt sie sich aber auch die Zeit, das umfangreich Rahmenprogramm für die Athletinnen und Athleten der Special Olympics in der Hansestadt zu genießen. Die Spiele dauern noch bis Sonnabend und stehen unter dem Motto: "In jedem von uns steckt ein Held"

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