Spielabbruch wegen Überlegenheit

28 05 2014

Von: BSC Freiberg

Früher, als die Sätze beim Tischtennis noch bis 21 gingen, wurden Partien bei Spielständen von 7:0 oder 11:1 schon einmal abgebrochen wegen zu großer Überlegenheit… das haben wir alle schon mal irgendwann gehört. Aber das es das auch beim Fussball gibt, das wussten die Spieler von Trainer Jens Hesse bis letzten Samstag nicht.

 

Beim Spielstand von 9:0 nach 45. Minuten wurde das Spiel gegen FSV 94 Dorfchemnitz/Mulda 2 abgebrochen. Klar tat ein heftiges Gewitter auch dazu bei, aber der offizielle Grund lautet Überlegenheit des Gegners.

 

Nach den Treffern von Falko Mönch (4), Kevin Zielke (3) Henry Zielke (1) und einem Eigentor bei 35 minütigem Starkregen pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit. Nach kurzer Besprechung mit seinen "Spielern" bat der Gästetrainer um einen Abbruch des Spiels.

Dem stimmten die Freiberger widerwillig zu.

Am Ende hat die Vernunft gesiegt, denn eine Fortsetzung des Spiels wäre erst nach ca. 60 Minuten möglich gewesen. Desweiteren könnte man auf dem Rasen heute Kartoffeln anbauen, wenn dort noch eine Halbzeit drauf gespielt worden wäre. Aber es ist trotzdem sehr verwunderlich dass es sowas im Fussball gibt.

So richtig freuen können sich die Bergstädter nicht über den Sieg, der an diesem Tage gegen einen ganz schwachen Gegner sicherlich noch deutlich höher ausgefallen wäre.

Ein besonders Dankeschön gilt noch den beiden Linienrichtern, die sich knallhart den widrigen Wetterbedingungen stellten.

Es spielten:

Schneider, Lehnhardt, Thiel, Einhorn, Schmidt, Rudolph, K. Zielke, Kaprolat, H. Zielke, Mönch, Mai.

 

u.n.v. wir sind die DRITTE

 

 

 

 

 

 

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